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Samstag, 28. September 2013

MAKRAB in Kaliurang


Kaliurang

Meine Lieben,

wir wurden vom 'Bund der Deutsch-Studenten' der  'Jurusan Pendidikan Bahasa Jerman' der 'Fakultas Bahasa dan Seni' der 'Universitas Negeri Yogyakarta' (UNY) zum MAKRAB eingeladen.

Kaliurang
Kaliurang
Was ist der 'Bund der Deutsch-Studenten'?
Ich würde sagen eine Art Fachschaftsrat.

Und was ist MAKRAB?
Der Bund der Deutsch-Studenten ist mit den Erstsemestlern von Donnerstag bis Samstag (27. - 28.9.) nach Kaliurang - in die Nähe des Vulkans Merapi - gefahren. Sie haben dort übernachtet und Spiele gespielt wie eine Art Schnitzeljagd (hier auch Outbound genannt). Es ist also eine Art Kennenlernwochenende außerhalb der Uni wie es i.d.R. auch der Fachschaftsrat des Herder-Instituts organisiert.


Uns haben die Studierenden gebeten ein paar Spiele vorzubereiten. Da haben wir natürlich nicht nein gesagt. Wir haben mit Pantomime angefangen, gefolgt von Swish-Boing-Pow (Sprechwissenschaft lässt grüßen ;) und unseren Spielepart mit dem Spiel Toaster - oder auch Kängurukotzen genannt - beendet. Am Besten ist wirklich das Toaster-Spiel angekommen. Allerdings macht Swish-Boing-Pow auch keinen Sinn mit einer Gruppe von 75 Personen auf engem Raum. Aber es war auch verständlich, dass die Studierenden sich nicht in der Mittagshitze in die pralle Sonne stellen wollten.

MAKRAB: Toaster


Solltet ihr einmal ein Auflockerungsspiel für eine größere Gruppe benötigen - das Toaster-Spiel kommt immer gut an. Sowohl mit jüngeren als auch älteren Personen. Es funkioniert so:
Die Gruppe bildet einen Kreis. Eine Person steht in der Mitte und zeigt auf eine Person im Kreis und sagt z.B. Toaster. Dann muss diese Person das springende Toast darstellen und die Personen links und rechts von ihr den Toaster (s. linkes Bild). Weitere Bilder wären Waschmaschine, Mixer, kotzendes Känguru, Palme, etc. Wenn eine Person des 3-er-Bildes einen Fehler macht, so muss sie in die Mitte.

Morgen fahre ich spontan mit Freunden aufs Land. Ich werde um 6 Uhr mit dem Roller abgeholt - ich bin gespannt und werde berichten ...

Liebste Grüße
issali


Mittwoch, 11. September 2013

Erstmal Bus - Transjogja

Meine Lieben,
nun bin ich schon seit drei Wochen in Yogyakarta. Bisher habe ich die Stadt mit dem Busway TransJogja erkundet.

http://yogyakarta.panduanwisata.com/transportasi/bus-trans-jogja-transportasi-kota-yang-nyaman/

Dabei war es unübersehbar, dass Roller fahren eindeutig zu den bequemeren Lösungen gehört. So habe ich letzte Woche zwei Stunden mit dem Bus von der Uni nach Hause gebraucht - für eine Strecke, die mit dem Roller je nach Verkehr in 20-30 Minuten machbar ist. Zum Glück hat mich S (ebenfalls Sprechwissenschaftlerin und DAAD-Lektorin) bisher immer mit in die Uni genommen bzw. ist bereits extra früher mit mir in die Uni gefahren. - Die Vespa meiner Schwester wird derzeit noch fit gemacht.

Als nächstes will ich den Sprachunterricht an der Wisma Bahasa in Angriff nehmen und nach Möglichkeiten suchen, wenigesten die ein oder andere Sportart (Tennis, Ballett oder Schwimmen) weiterzumachen. Mal schauen, ob es klappt. Mit Vespa wird alles bestimmt einfacher.
Letzte Woche war ich bereits im Schwimmbad der UNY (Universitas Negeri Yogyakarta), das sich gleich neben unserer Fakultät befindet. Hierbei handelt es sich nicht wie in Deutschland üblich um ein Uni-Schwimmbad, sondern um ein öffentlich zugängliches, das der Uni gehört. Zu meinem Pech wird derzeit das 50m Becken renoviert und so übte ich bei meinem ersten Besuch eher das Slalomschwimmen. Im 25m Lehrbecken waren gefühlte 10 Kinder-Schwimmkurse. Aus Rücksicht zu den Nichtschwimmern habe ich dann doch relativ schnell aufgegeben ;)

Herzallerliebste Grüße aus Yogyakarta

Dienstag, 3. September 2013

Ankunft in Yogyakarta (Indonesien)

Meine Lieben,

nach einem langen Flug und wenig Schlaf, bin ich in Yogyakarta am Samstag, 24. September angekommen.
Gleich am Sonntag konnte ich an der Informationsveranstaltung für die Eltern der Erstsemestler sowie Montag und Dienstag an einem Workshop für Mündliche Kommunikation teilnehmen. Das war wunderbar, da ich auf diese Weise bereits einige Dozent/innen kennenlernen konnte. Zeitgleich wurde ich mit dem mangelnden Inhalt meines Koffers konfrontiert. Bei der Informationsveranstaltung war Batik Pflicht und was hatte ich nicht mitgenommen? Eine Batikbluse. In Deutschland dachte ich noch, traditionelle Kleidung wie Batik, Sarong und Kebaya kaufe ich vor Ort bzw. lasse es schneidern.

Während des Workshops fiel plötzlich ein riesiger, gesunder Baum vor dem Universitätsgebäude um - wie eine Stecknadel im Wind. Zum Vorschein kam ein vertrockneter Wurzelballen. Zum Glück hat es nur einen Roller erwischt.
Nur für Euch holte ich wie eine Sensationstouristin die Kamera aus der Tasche - sonst glaubt ihr mir das ja nicht.

Nach einer Woche der Aklimiation hat am 2. September die Vorlesungszeit begonnen. Gleich am ersten Montag bestritt ich auch meinen ersten Vorlesungstag. Der Wecker klingelte um 5:30 Uhr und um 6:25 Uhr ging es mit dem Roller in die UNY (Universitas Negeri Yogyakarta). Montag ist mein Marathon-Tag. Ich unterrichte durchgehend von 7:00 bis 15:00 Uhr und bin froh, wenn die Mittagspause von 12:40 bis 13:20 Uhr für ein kurzes Mittagessen reicht und ich wieder etwas Energie tanken kann. Das Lehrwerk studio d vom Cornelsen-Verlag wird mein neuer Freund.

Gibt es etwas, was Euch bezüglich     Indonesien - Yogyakarta - dem Leben hier     besonders interessiert? Habt ihr etwas gehört und ihr fragt Euch - Stimmt das? Dann nutzt die Möglichkeit zu kommentieren, Fragen zu stellen und ich versuche auf Eure Interessen einzugehen.

Auf bald
Eure issali lisa